Kleinkinder sind emotionale Wirbelwinde – mal himmelhoch jauchzend, mal wütend wie ein kleiner Vulkan. Diese starken Gefühle sind kein Zeichen von Trotz, sondern Ausdruck ihrer Entwicklung: Sie lernen, wer sie sind, was sie wollen und wo die Welt aufhört, sich um sie zu drehen.
Eltern stehen dabei oft zwischen Mitgefühl und Überforderung. Doch genau hier liegt die Chance: Liebevolle, klare Grenzen geben Sicherheit. Sie zeigen dem Kind: „Ich sehe dich. Ich halte dich aus. Und ich begleite dich.“ Grenzen sind kein Machtmittel, sondern ein Beziehungsangebot. Sie helfen Kindern, sich selbst zu regulieren – und Eltern, in ihrer Rolle sicher zu bleiben. Ziel ist nicht Gehorsam, sondern Orientierung. Nicht Kontrolle, sondern Verbindung.
Im Anschluss an den Vortrag bietet sich die Möglichkeit zur Beantwortung noch offener Fragen.
Referentin: Mag. Silke Grangl
